Swiss Iron Health Organisation

Die 7 Schritte bei Eisenmangel

Diagnostik, Therapie und Prävention von Eisenmangel

Keypoint: Grenznutzenprinzip

Vierter Schritt: Individuell dosierte Aufsättigung

Die Gesamt-Dosierung einer intravenösen Aufsättigungstherapie muss individuell berechnet werden.

 

Die SIHO arbeitet nach den Richtlinien des seit 2005 vorhandenen Swiss Iron System SIS. Dabei wurden folgende Einzeldosierungen und Intervalle festgelegt - bis zum Erreichen der Gesamtdosis nach dem Grenznutzenprinzip (so viel wie nötig, so wenig wie möglich). Zu diesem Zweck bietet die SIHO einen Internet-Calculator an.

 

Eisenmangelsyndrom (Frühstadium):

2 mal 200 mg pro Woche. Dazu stehen in Europa bisher drei Eisenpräparate zur Verfügung. Die SIHO empfiehlt aus gesundheits-ökonomischen Gründen die Verwendung preisgünstiger Präparate.

 

Eisenmangelanämie (Spätstadium):

1 mal 500 mg pro Woche. Dazu steht in Europa erst ein Hochdosis-Präparat (Ferinject) zur Verfügung.

 

Abwägung von Vor- und Nachteilen

 

Einzeldosierung zu 500 mg führen zu mehr Nebenwirkungen als solche zu 200 mg, dazu können durch die Anwendung von Ferinject braune Hautflecken an der Einstichstelle (Ellbogen) entstehen. Weil aber Eisenmangelpatienten im Spätstadium mehr Eisen benötigen als solche im Frühstadium, ist es für die Patienten dennoch angenehmer, wenn sie weniger oft zur Infusion kommen müssen.

 

Der Arzt muss die Patienten selbstverständlich vor einer Therapie auf die höhere Nebenwirkungsrate und die Möglichkeit einer Fleck-Entstehung  informieren. Auch Patienten mit dem Frühstadium des Eisenmangelsyndroms können sich unter diesen Voraussetzungen für Hoch-Dosierungen entschliessen.

 

Eine Einverständniserklärung sollte zumindest deswegen unterschrieben werden, weil weder die Krankenkassen noch die Herstellerfirma eine Entfernung allfälliger Hautflecken zu bezahlen bereit sind. In einem solchen Fall müsste der Patient oder aber die Haftpflicht-Versicherung des Arztes aufkommen. (Einverständniserklärung).

 

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Swiss Iron System SIS

 

 

 

 

 

 

 

 

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Eine Aufsättigung sollte möglichst schnell, aber dennoch „sanft“ erfolgen. Dies aus vier Gründen:

 

Erstens: Ethische Gründe

Zweitens: Möglichkeit der Diagnosesicherung nach der Behandlung

Drittens: „Memory effect“

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